Hilfe für die Ukraine darf nicht enden!

ICH e.V. unermüdlich im Einsatz

Stadthagen (PM). Frieden und Hoffnung sind weiterhin fern, da der russische Angriffskrieg unaufhörlich Opfer fordert. Während viele Hilfsaktionen inzwischen nachgelassen haben, setzt das Kinderhilfswerk ICH e.V. seine Unterstützung für die Ukraine unvermindert fort.

Am 27.Februar wurden zunächst 13 Pflegebetten, die vom DRK-Altenheim in Steinbergen gespendet wurden, verladen.

Mehrere Personen posieren vor einem geöffneten Lastwagen mit Hilfsgütern.

Foto: V.o.l.: Fahrer Oleksandr Tkachuk aus der Ukraine, Karl-Werner Coith (Leiter), Peter Schatz, rechts oben Serhii Kyryliuk, Hidayet Celimli und Abdel Darmous. V.u.l.: Ramon Kinderman, Arian Muratovic, Kateryna Malyk.)

Anschließend fuhr der aus der Ukraine stammende 40-Tonner-LKW direkt zum Sitz des ICH e.V. in Stadthagen.

Dort angekommen, wurde er beladen mit weiteren Hilfsgütern wie medizinischen Produkten (darunter ein klinisches Mikroskop und ein Ultraschallgerät sowie diverse Kartons mit Verbandsmaterial), Feuerwehrausrüstungen, Lebensmitteln, Babynahrung und vieles mehr.

Um einen 40-Tonner mit Hilfsgütern zu beladen, sind drei bis vier Wochen Vorarbeit nötig.

Die Hilfsgüter werden unter anderem in Kliniken und Arztpraxen gesammelt. Häufig spenden auch Privatpersonen dringend benötigte Kleidungsstücke.

Neben dem ICH-Logistikleiter, Dipl.-Ing. Karl-Werner Coith, sind bis zu 20 ehrenamtliche Helfer im Einsatz, um die gesamte Abwicklung gewährleisten zu können.

Dazu gehören selbstverständlich auch Aufgaben wie die Erfassung und Registrierung der Gegenstände sowie die Zollabwicklung.

Der nächste Transport mit 30 Pflegebetten, gespendet vom Johannes Wesling Klinikum Minden, ist bereits geplant.

Der ICH e.V. benötigt dringend Geldspenden, um die Transportkosten decken zu können.